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KB030004 | REKONSTRUKTION VON KNX/EIB-ANLAGEN

KB030004 | REKONSTRUKTION VON KNX/EIB-ANLAGEN

Produkt: Rekonstruktion
Version: alle
Stand: 2004-08-17

Zusammenfassung

Aus einer EIB-Anlage kann nicht verlustfrei ein ETS-Projekt erstellt werden. Trotzdem ist für die Rekonstruktion einer Anlage die Unterstützung durch eine spezielle Software, die alle Geräte der Anlage sucht, deren Applikation bestimmt, die Parametereinstellungen interpretiert (nicht immer eindeutig) und die Gruppenadresszuordnungen ermittelt, eine erhebliche Hilfe.

Einzelheiten

Problemstellung der Rekonstruktion

Das Auslesen von Gerätedaten aus bestehenden Anlagen und die darauf basierende Erstellung von ETS-Projekten war bis zum Ende der 90er Jahre eine vergleichsweise einfache Aufgabe. Die zu dieser Zeit eingesetzten EIB-Geräte verwendeten häufig einen Busankoppler mit sehr kleinem Speicher (BCU1). Die Interpretation des Speicherinhalts war einfach, weil es eine feststehende Beschreibung gab.

Für nachfolgende Geräte-Generationen mit höherer Leistungsfähigkeit wurde entweder an die BCU1 ein zusätzlicher Prozessor mit mehr Speicher angekoppelt, die BCU2 oder gar die BIM M112 verwendet. Die Belegung des Speichers von BCU2 / BIM M112 ist nicht festgelegt, sondern kann während des Download durch die Applikation dynamisch vergeben werden. Die BCU2 / BIM M112 bietet den Herstellern einen wesentlich größeren Speicher. Dadurch erhöhen sich die Möglichkeiten zur Steuerung der Belegung von Kommunikationsobjekten (umschaltbare Objekte) über Parameter ganz erheblich. Diese Parameter werden aber oft nicht in die Geräte geladen. Damit existieren spezielle Parametereinstellungen, die bei der Projektierung getroffen werden und einen wesentlichen Einfluss auf das Speicherabbild im Gerät haben, die aber nur im ETS-Projekt enthalten sind. Nach dem Verlust des Projekts kann das Speicherabbild nicht mehr eindeutig interpretiert werden, da es in der Regel eine sehr große Anzahl von gültigen Kombinationsmöglichkeiten für das Speicherabbild gibt.

Geräte mit zusätzlichem Prozessor und Speicher verwenden die BCU nur als „Gateway“ zum EIB. Diese Geräte werden mit Spezialsoftware der Hersteller oder speziellen Lade-Anweisungen (load controls) für die ETS programmiert. Der Speicher dieser Geräte kann nicht ausgelesen werden, da nicht bekannt ist, welche Speicherbereiche belegt sind und wie diese zusammengehören. Damit ist an eine Interpretation nicht zu denken.

Sehr leistungsfähige Geräte basieren z.B. auf der BIM M112, die einen vergleichsweise riesigen Speicher hat. Das Auslesen über den EIB (9600 Baud) könnte zu einer sehr langwierigen Angelegenheit werden. Da natürlich auch diese Geräte mit umschaltbaren Objekttypen und Parameterbelegungen arbeiten, kann die Interpretation der nahezu unbegrenzten Kombinationsvielfalt auch auf einem sehr leistungsfähigen PC einige Jahre dauern.

Lichtblick durch Hersteller-Schnittstelle und neue Algorithmen

Die oben aufgeführten Probleme bei der Rekonstruktion können nur durch die Kenntnis der relevanten Speicherbereiche und zusätzlichen Informationen zur Interpretation gelöst werden. Um diese Informationen in den Rekonstruktionsablauf einfließen zu lassen, wurde eine Schnittstelle mit Geräte-Herstellern vereinbart. Diese Schnittstelle ermöglicht es den Herstellern, eigene Rekonstruktionsfunktionen (als PlugIn) zu erstellen, die das Auslesen und Interpretieren ihrer Applikationen regeln. Der Zeitbedarf und die Bus-Belastung können wesentlich verringert werden, da die relevanten Speicherbereiche bekannt sind. Diese Informationen müssen dazu aber bereits beim Auslesen, also auf dem PC an der Anlage, zur Verfügung stehen. Generell für alle Geräte kann durch geschickte Algorithmen unter Berücksichtigung von Wahrscheinlichkeiten die Interpretationszeit stark reduziert werden.

Macht die Rekonstruktion unter diesen Bedingungen überhaupt Sinn?

Die meisten Geräte werden heute noch immer mit Busankopplern ausgerüstet, die von der Rekonstruktion gelesen und interpretiert werden können. Bei älteren Anlagen ist der Anteil von Geräten, die interpretiert werden können, noch erheblich höher. Das Ergebnis des Auslesens ermöglicht zunächst einen sehr guten Überblick über die im Projekt verwendeten Geräte und Applikationen. Das automatisch erstellte Projekt kann analysiert werden und stets als sichere Basis für die Anlagen-Rekonstruktion verwendet werden. Bei der Rekonstruktion werden die Applikationsdaten der von der EIBA/Konnex zertifizierten Geräte verwendet. Dadurch wird der Aufwand für die Rekonstruktion einer unbekannten Anlage erheblich reduziert.

Die Rekonstruktion ist ein leistungsfähiges Werkzeug, das viel Zeit und Aufwand bei der Beschaffung verlorener Projektdaten einspart.

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